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Materialeffizienz und Ressourcenschonung (MaRess)

Universität/Institut:IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung
Abteilung:
Region:Berlin
Ansprechpartner:Dr. Siegfried Behrendt
Tel.: 030.803088-10
Email: This e-mail address is being protected from spam bots, you need JavaScript enabled to view it
Projektlaufzeit:2008 bis 2011
Inhalt:Umweltbelastungen durch die Entnahme und Nutzung von Ressourcen, die damit verbundenen Emissionen und auch die Entsorgung von Abfällen führen direkt zu ökologischen und in der Folge auch zu sozialen und ökonomischen Problemen. Versorgungsunsicherheit, Ressourcenknappheit, die sich daran entzündenden internationalen Rohstoffkonflikte, hohe und stark fluktuierende Rohstoffpreise können zu starken ökonomischen und sozialen Verwerfungen in allen Ländern der Erde führen. Die Wettbewerbsnachteile, die durch eine ineffiziente Ressourcennutzung entstehen, gefährden die Entwicklung von Unternehmen und Arbeitsplätzen. Die Steigerung der Ressourceneffizienz wird daher in der nationalen und internationalen Politik zunehmend zum Top-Thema.

Vor diesem Hintergrund beauftragten das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt 31 Projektpartner unter Leitung des Wuppertal Instituts mit dem Forschungsprojekt "Materialeffizienz und Ressourcenschonung" (MaRess).

Das IZT ist in zwei Arbeitsbereichen des Forschungsprojektes verankert. Das IZT erstellt zum einen eine branchenorientierte Roadmap zur Ressourceneffizienz. Zum anderen bestimmt das IZT, welche metallischen Stoffströme – analog zur Seltenheit dieser Metalle – im Projekt Priorität haben. Anschließend zeigt das IZT Handlungsoptionen für eine effizientere Nutzung dieser Metalle auf.

Ziel des Projektes sind substantielle Wissensfortschritte zu vier Kernfragen für die Steigerung der Materialeffizienz und für die Ressourcenschonung.

•Erstens gilt es, die Potenziale der Ressourceneffizienzsteigerung zu ermitteln.
•Zweitens sind Ansätze für zielgruppenspezifische Ressourceneffizienzpolitiken zu entwickeln.
•Drittens werden Ergebnisse hinsichtlich der Wirkungsanalyse auf gesamt- und betriebswirtschaftlicher Ebene erwartet.
•Der vierte Baustein ist die wissenschaftliche Begleitung der konkreten Umsetzung und des Agenda Setting sowie die Verbreitung der Ergebnisse.

Relevanz:Aufzeigen des Potentials von Ressourceneffizienzsteigerung in der Industrie und Skizzierung von Ansätze für zielgruppenspezifische Ressourceneffizienzpolitiken zu dessen Umsetzung
Kooperationsmöglichkeiten:Forschungsinstitute
Fertigungsindustrie
Themenbereiche- Rohstoff- und Materialeffizienz
Letzte Änderung:20. April 2010